"Modern Winds 12"

Open Door statt Open Air bremste Stimmung nicht

Das Sommerkonzert der Grenzlandkapelle Hardegg musste aufgrund der Wetterprognose vom Hauptplatz Hardegg in die Halle nach Langau verlegt werden.

Das Dirigat von Birgit Mahr-Schadn, Stephanie Stift, Karoline SchöbingerMuck und Johann Pausackerl spornte das Orchester zur Höchstleistung an.

Das Dirigat von Birgit Mahr-Schadn, Stephanie Stift, Karoline Schöbinger-Muck und Johann Pausackerl spornte das Orchester zur Höchstleistung an.

LANGAU Aus dem geplanten Open-Air-Konzert in Hardegg wurde ein Open-Door-Konzert in der Freizeithalle Langau. Obmann Martin Schiner hatte das für den Samstagabend geplante Sommerkonzert angesichts der Wetterprognose schweren Herzens vom Hauptplatz Hardegg nach Langau verlegen müssen.
Dass sich viele Gäste trotz des notwendigen Ortswechsels die Vorstellung nicht entgehen lassen wollten, war ihm freilich eine Freude. So saßen unter an deren Bezirkshauptmann a. D. Johannes Kranner, Bürgermeister Friedrich Schechtner mit Vize Jürgen Kühlmayer, Stadtamtsdirektorin Margit Müllner, Kulturstadtrat Andreas Frömmig sowie weitere Stadt- und Gemeinderäte im Publikum, als das Konzert mit Birgit MahrSchadn und dem schwungvollen Medley „The Best of Journey“ eröffnet wurde.
Johann Pausackerl führte als Moderator durch das Programm. Das Dirigat von „Spirit – Stallion of the Cimmaron“ und „Bridge Over Troubled Water“, gesanglich hervorragend interpretiert von Günther Glück und Johann Pausackerl, übernahm Stephanie Stift. Bei „The Story“ brillierte Selina Pausackerl mit ihrer Stimme.

Das bunte Programm wurde nach der Pause mit „Soul Bossa Nova“ und dem musikalischen Geständnis „I Just Can’t Stop Loving You“ weitergeführt und fand nach weiteren Stücken mit „Heast as net“ von Hubert Sullivan, besser bekannt als Hubert von Goisern, den wahren Höhepunkt.

Das 85-köpfige Ensemble mit Karoline Schöbinger-Muck am Dirigentenpult, Selina Pausackerl, Leona Rinder-Silber (Harfe) und Thomas Honsig (Steirische Harmonika) wurde auch von Ehrenpräsident Norbert Kellner, Ehrenobmann Günther Tautenberger, den Ehrenmitgliedern Franz Setzer und Josef Schiner, Präsident Heribert Donnerbauer sowie Nationalparkdirektor Christian Übl mit Standing Ovations belohnt. Sichtlich beeindruckt von der überwältigten Zustimmung des Publikums stellte Kapellmeister Johann Pausackerl fest: „Das hat es noch nie gegeben, dass bereits während des Konzertes die Begeisterung so gezeigt wurde!“

Nach dem offiziellen Konzertende gab es für den langanhaltenden Applaus noch mehrere Zugaben. Das Publikum war schließlich mit „What a Wonderful World“ mit Sänger Günther Glück und Johann Pausackerl zufrieden.

Bericht & Fotos: Wolfgang Hanousek